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Geschrieben von Dirk am 10.06.2008 um 22:54:

 

Zitat:
Original von cornflake
Dass er besser ist,als ihr Buch? Augenzwinkern


Ja klar, das wird es wohl sein.
Fände ich aber auch ziemlich daneben, dermaßen neidisch zu sein. Böse



Geschrieben von Dirk am 10.06.2008 um 22:56:

 

[Ja klar, das wird es wohl sein.
Fände ich aber auch ziemlich daneben, dermaßen neidisch zu sein. Böse [/quote]

Eigentlich müsste es doch für jeden Schriftsteller eine Ehre sein wenn sein Buch verfilmt wird und der Film dann noch ein voller Erfolg wird.



Geschrieben von wolkenhimmel am 10.06.2008 um 23:15:

 

BBM - als Oper, wäre, bei so wenig Text wie im Film, wohl die erste, bei der ich den Text ohne Heftchen verstehen würde. Wenn ich mir den Film noch ein paar mal anschaue, kann ich den ja auswendig großes Grinsen .



Geschrieben von Markus89 am 10.06.2008 um 23:17:

 

Wieder was dazu gelernt....Miss Proulx denkt es war ein Fehler den Film zu machen.
Sie ist wohl wirklich neidisch...Stimme Dirk voll und ganz zu, dass sollte doch eine große Ehre für einen Schriftsteller sein. Das verstehe ich nicht.

Zum Opernthema. Kann mir BBM auch überhaupt nicht als Oper vorstellen. BBM ist doch ein sehr ruhiger Film und setzt auf die Bildsprache, wie soll man das auf der Bühne umsetzten....?!?



Geschrieben von wolkenhimmel am 10.06.2008 um 23:52:

 

Vielleicht ist Frau Proulx auch einfach nur genervt von dem ganzen Medienrummel, der sie seit dem Film umgibt und bereut es deshalb?
Ist ja, glaube ich, eh eine die lieber ihre Ruhe hätte.



Geschrieben von krokomaus am 11.06.2008 um 06:34:

 

Zitat:
Original von cornflake
Apropo... krokomaus... Deine Sig ist ja auch seeehr gewöhnungsbedürftig für ein BBM Forum Augenzwinkern


Dann gewöhn dich mal dran.... Augenzwinkern



Geschrieben von cornflake am 11.06.2008 um 07:46:

 

Zitat:
Original von krokomaus
Zitat:
Original von cornflake
Apropo... krokomaus... Deine Sig ist ja auch seeehr gewöhnungsbedürftig für ein BBM Forum Augenzwinkern


Dann gewöhn dich mal dran.... Augenzwinkern


Vielleicht solltest Du den Film noch mal sehen? Augenzwinkern



Geschrieben von Ranger71 am 11.06.2008 um 08:48:

 

BBM als Oper?
Irgendwo hatte ich ja mal gelesen, dass sie aus BBM ein Musical machen wollen - da ist das mit der Oper natürlich ein weiterer Schritt um Geld zu machen.
Der Film lebt nicht (nur) von den Dialogen sondern auch von den gewaltigen Bildern - das in einer Oper auf einer Bühne umzusetzen find ich sehr schwierig, obwohl ich ab und zu in die Oper gehe.
Bis 2013 ist ja wirklich noch jede Menge Zeit - abwarten und Tee trinkenwink



Geschrieben von lizzy am 11.06.2008 um 12:30:

 

Außerdem sehen doch die meisten Opernsänger jetzt nicht wirklich wie Cowboys ausFettes Grinsen .

Aber es soll wohl eher was für die Ohren werden und da wiederum kann ich mir sehr gut eine Oper draus vorstellen. Die schönen Landschaften und die tiefen Gefühle kann man meiner Meinung nach supertoll in Musik ausdrücken.
Und jetzt denk ich grad an die Zeltnächte und stell mir das in der Oper vor *gg*.

Die Umsetzung als Oper ist bestimmt schwierig, würd mich aber schon mal interessieren.

LG Lizzy



Geschrieben von Andi am 11.06.2008 um 15:03:

 

Ich kann ja mit Opern generell nichts anfangen, mit Musicals dagegen schon. Allerdings kann ich mir BBM weder als Musical noch als Oper vorstellen!!!
Manche Dinge sollte man einfach so lassen wie sie sind!! Und BBM gehört eindeutig dazu!!!



Geschrieben von greenwhitebobo am 11.06.2008 um 15:53:

 

Zitat:
Original von cornflake
Zitat:
Original von krokomaus
Zitat:
Original von cornflake
Apropo... krokomaus... Deine Sig ist ja auch seeehr gewöhnungsbedürftig für ein BBM Forum Augenzwinkern


Dann gewöhn dich mal dran.... Augenzwinkern


Vielleicht solltest Du den Film noch mal sehen? Augenzwinkern



...ich hab die gleiche Sig wie Kroko im Room4Bloom.
Da fanden sie die alle ganz toll und niemand fand sie gewöhnungsbedürftig, obwohl es im Grunde genau das Gleiche ist - nur andersherum. Augenzwinkern 8)



Geschrieben von sunshine am 11.06.2008 um 16:04:

 

Naja, ist halt eine Ansichtssache. Ist ja mit allem so. Aber ich musste auch erst mal leer schlucken, als ich sie das erste Mal gesehen habe.



Geschrieben von Eva am 11.06.2008 um 16:16:

 

BbM als Oper kann ich mir, ehrlich gesagt, nur schwer vorstellen. Ein Ennis del Mar, der kaum Worte herausbringt, soll nun Arien schmettern? Aber wenn man sich vorstellt, dass er vielleicht hauptsächlich seine Gedanken singt, dann könnte es gehen. Nur müssten diese Gedanken verbalisiert werden und das wäre irgendwie ganz eindeutig ein Schritt in eine andere Richtung. Weg vom Film und vom Buch.



Geschrieben von cornflake am 11.06.2008 um 21:11:

 

Das beste habe ich eben erst gelesen: Bei den Zeltnächten machen sie das Licht aus! LOOOOOOOOOL!!! ! Bin ja vor lacheun umgekippt Augenzwinkern



Geschrieben von cornflake am 11.06.2008 um 21:12:

 

Zitat:
Original von greenwhitebobo
Zitat:
Original von cornflake
Zitat:
Original von krokomaus
Zitat:
Original von cornflake
Apropo... krokomaus... Deine Sig ist ja auch seeehr gewöhnungsbedürftig für ein BBM Forum Augenzwinkern


Dann gewöhn dich mal dran.... Augenzwinkern


Vielleicht solltest Du den Film noch mal sehen? Augenzwinkern



...ich hab die gleiche Sig wie Kroko im Room4Bloom.
Da fanden sie die alle ganz toll und niemand fand sie gewöhnungsbedürftig, obwohl es im Grunde genau das Gleiche ist - nur andersherum. Augenzwinkern 8)


Naja, es ist schon was komplett anderes, meinst Du nicht? Denk doch mal nach?



Geschrieben von Kitty am 12.06.2008 um 11:37:

 

*hust-hust*

Ich dachte ja zuerst, dieser Thread hier wäre irgendwie ein verspäteter Aprilscherz! *glucks*

So ein Schwachsinn!!! BBM als Oper!! Klar doch, und Pirates of the Caribbean ziehen wir als Musical auf und aus Lord of the Rings machen wir ein Ballett!!

Das Ganze ist so unnütz wie 'ne doppelseitiige Lungenentzündung und Fußpilz zugleich! Totaler Blödsinn!

Und wie hier schon geschrieben wurde: Ein Ennis del Mar, wie er 'ne Arie schmettert, weil er so verzweifelt ist, dass sein Jack Twist verstorben ist - DAS geht schon mal gar nicht!!!

Und wenn er dann in dieser ach so tollen Oper fortan nur noch mit seinem ans Herz gedrücktem Hemd durch die Gegend läuft, während sein neuer Lover Drew Baylor von den anderen Leuten nicht toleriert wird und das Ganze Ennis so verzweifelt klagen lässt, dann wird es auch den Massen in den letzten Reihen die Tränen in die Augen treiben vor Mitleid mit dem armen Kerl, der scheinbar kein Glück verdient hat...

*sich nur augenrollend Haare rauf*

Also noch mal nur für's Protokoll:

BBM goes Oper - goes gar nicht!!! Böse



Geschrieben von satyr am 13.06.2008 um 23:54:

 

huh Ah ja... okay. BbM als Oper großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Also ich hab ja nichts gegen Arien, ganz im Gegenteil, Opern sind toll. Aber hier? Wie geht denn sowas? Dann kommen Dialoge wie:
*hohergesangan*
"Weiiiist duuu, ich bin nicht schwuuuuuuuuuul"
"Jaaaaaaaaa, ich auch niiiiicht."
*hohergesangaus*

großes Grinsen

Ich glaub auch das Miss Proulx einfach nur neidisch ist auf den Filmerfolg. Schade eigentlich, echt schade. Hätte ich nicht gedacht das sie so eine Person ist. Anscheinend hat sie wohl ihre eigene Geschichte nicht verstanden... naja, aber ob es mit einer Oper mit der Anerkennung und Aufmerksamkeit besser wird? Dry



Geschrieben von Julia1284 am 14.06.2008 um 11:07:

 

Zitat:
Original von Kitty

So ein Schwachsinn!!! BBM als Oper!! Klar doch, und Pirates of the Caribbean ziehen wir als Musical auf und aus Lord of the Rings machen wir ein Ballett!!



Hmmm, wär' doch mal was. Lachen Nee, nee, das geht gar nicht! Gleich gar nicht BBM als Oper! Also man soll ja nicht voreingenommen sein, aber ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Mit Opern kann ich sowieso nichts anfangen. Da ist ein Musical schon was anderes. Aber hoffentlich wird es BBM trotzdem nie als Musical geben. NeNe

@Andi: finde ich auch. Manche Dinge sollte man nicht kopieren oder "umändern". Und bei BBM ist das schon gleich gar nicht möglich. Ich könnte mir niemand anderen vorstellen wie Heath als Ennis und Jake als Jack.



Geschrieben von cornflake am 14.06.2008 um 11:53:

 

Hier ein Interview mit Charles Wuorinen. Ist auf Englisch, aber ich denke mal dass es sehr einfach zu verstehen ist. Wenn nicht, dann Freiwillige vor zum Übersetzen.

Ich denke, dass ich auf jeden Fall nach NY fahren werde um es mir anzusehen, alleine schon um die Unterschiede auszumachen und vielleicht gibts ja auch was zu lachen Augenzwinkern Ich finde die Entwicklung einfach NUR WAHNSINNIG. Anfangs war ich skeptisch, was die Oper anbelangt, aber denkt doch mal nach, wie viele Leute dieses Stück erreicht und dazu noch aus einer ganz anderen ZIELGRUPPE!
Erst waren es nur die Leser der Kurzgeschichte, dann die Kinobesucher und WIR und zum Schluss auch noch die alten Herrschaften und alle die gerne die Oper besuchen.

Ich habe meine Meinung geändert und freue mich darauf und bin vor allem SEHR gespannt, wie die das auf die Bühne bekommen wollen smile

'Brokeback' is an opera-to-be
By Peter Dobrin

Inquirer Classical Music Critic

American composer Charles Wuorinen has been commissioned by New York City Opera to write a work based on Annie Proulx's "Brokeback Mountain," a short story about a romantic relationship between two cowboys, the company has announced.
Wuorinen, a New Yorker, has won both a Pulitzer Prize (in 1970, for Time's Encomium) and a MacArthur grant. He has written more than 240 works, including an earlier opera, Haroun and the Sea of Stories. Based on the novel by Salman Rushdie, it was premiered by New York City Opera in 2004.

Obviously, it's early in the game for firm answers about the new commission, but the 70-year-old composer this week offered a few clues in a phone interview about what might be heard when the work arrives on stage in the spring of 2013.

Inquirer: Why did this project appeal to you?

CW: Well, it has the potential to be a very dramatic thing - operatic doomed love and tragedy, the conflict between love and duty if you will . . . the basic material out of which many operas and tragedies can be made. It's just that the circumstances are updated to our time.


Inquirer: Have you done any work on it yet?

CW: We don't yet know whether Annie Proulx will do the libretto, so I haven't done anything directly. We have had a few preliminary discussions and I have a number of other works to get out of the way. I see starting in earnest beginning in 2009.


Inquirer: What will determine whether Proulx does the libretto?

CW: It's a question of time. We are all very busy. I don't want to speak for her. I think she wants to, but there may be practical considerations that may get in the way.


Inquirer: What if she doesn't do the libretto? Would you write it yourself?

CW: We have some other ideas in mind. I doubt I would do it. It's not a wise idea, generally speaking.


Inquirer: What are the big challenges in this project, at least as you see them now?

CW: Without knowing what form the libretto takes, it's difficult to be specific. I think that I would like to have a somewhat larger role for the wives of the two principal characters than in the current story, for questions of vocal balance and for theatrical aspects as well.


Inquirer: Have you thought about structure? Will it follow the film or the original story?

CW: I think it will follow the story. The film has its own character, and I am not partial to referencing the film. One thing the film fails to do is to make quite clear the degree to which the landscape, the mountains, the effect it all has on the characters. It's a very hard and unforgiving environment in which these people have to function and it does prevent them from taking the kind of escape routes they might otherwise have. I know that Annie Proulx is very much engaged by this question, not just in this story but in others that come from the same collection. I want to make sure that we have elements of menace in the landscape clearly delineated.


Inquirer: Who will design the production?

CW: We're not sure yet. I have a couple of ideas, but I think it's premature.


Inquirer: Do you see any operatic ancestors to this anywhere in the repertoire?

CW: Oh, I don't know. Certain aspects of it are pretty generically operatic, but I have no models in mind. It's a grand tragedy. I think of it that way.


Inquirer: Is hanging this work on a popular film an advantage?

CW: I have no idea. I would imagine that by the time this is produced the film won't be on people's minds much anymore. The group interested in the operatic stage is not the same public interested in film. If we're talking about 2013 at the earliest, I would imagine that the film will pretty much have faded. My interests in this are on the merits of the work.


Inquirer: What does subject matter say to you as far as style?

CW: I am going to set it simply the way I would set anything else. I am not very adept at self-description. People can make their own descriptions of it. I would hesitate to make any descriptive adjectives about what I do.


Inquirer: Would you say that published descriptions of your style are accurate? Is it fair to say that you write using a 12-tone method?

CW: The problem with verbal description of music begins with the incompleteness of the descriptive adjectives and goes on to the trouble that the adjectives mean something different to different people. Generally speaking, words that look as if they are technical - such as serial - are really not well understood by most people who use them. They become tags. Other descriptive adjectives that are about aesthetics - beautiful, ugly, lyrical, dramatic, what have you - are almost vacuous. They don't really say much of anything.


Inquirer: And yet you write frequently about music, and have been described as an eloquent writer.

CW: No. I may be eloquent, but I don't write often. I think my attitude is that I stand against a kind of pandering in the arts, which I think is very destructive in the long run and has the characteristics of confusing high culture and popular culture and has the result of damaging both. Over the years I haven't deviated much from my principle. I've been criticized for not going along with the flow, but I am not going to change my fundamental values because they have become less widely held than they used to be. I think all this discussion of this sort is not helpful, because I think people who have come to my work and understand where it fits in in the larger picture have no difficulty with it.


Inquirer: Does this project involve any special sensitivity to this being about a gay relationship?

CW: I suppose it requires a certain empathy no matter what the relationship is. It's a story of doomed love, and it happens that in this case a large part of what the story is is a homosexual relationship taking place in a very homophobic society. It's part of the reason why it appealed to me, because that has resonance in our own day. For better or worse, today we don't care if a woman has a child out of wedlock, but at the time Faust was written it was an issue. Well, our involvement with that story today is a little put on, a little artificial. However this comes from the land of Matthew Shepard, after all, so it makes it a little bit more believable in our own time. People in this kind of relationship had to do what they had to do. They could not fulfill their lives the way they wanted to.

http://www.philly.com/philly/entertainment/19757069.html



Geschrieben von Eva am 14.06.2008 um 11:58:

 

Der Komponist Charles Wuorinen soll ja laut Berichten von BbM unheimlich beeindruckt gewesen sein und schon gleich zu Beginn den Wunsch für eine Oper verspürt haben. Wenn man bedenkt, was BbM für ein hervorragendes Potential bei Fanfiction-Autoren und Malern freigesetzt hat, dann könnte ich mir schon vorstellen, dass auch ein Komponist zu Höchstleistungen angespornt wird. Was uns jetzt unmöglich erscheint, wird vielleicht aus der Begeisterung eines alten Mannes heraus zu einem Meisterwerk werden. Wer weiß!


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