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Zum Ende der Seite springen Matilda
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brunika
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@mio:
das "tatsächliche" Recht muss in diesem Fall nicht immer mit dem "gefühlten" Recht übereinstimmen, meine ich. Nicht umsonst haben schon viele Stars gegen die Veröffentlichung von Fotos geklagt, die dann gemäß Richterspruch doch erscheinen durften. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ICH PERSÖNLICh mich in meiner Menschenwürde verletzt fühlen kann. Und das ist dann eine Frage der Moral.
Wenn (zum Beispiel) bei einer Beerdigung fotografiert wird, bei der jemand schluchzend am Grab eines geliebten Menschen zusammenbricht, so ist das für mich ein absolut privater Moment, in den kein Mensch das Recht hat, einzudringen. Ein eindeutiger Verstoß gegen die Menschenwürde. Nun müssen es sich aber Angehörige von Stars gefallen lassen, genau in diesem Moment fotografiert zu werden, weil "die Öffentlichkeit" das so will. Das mag ein krasses Beispiel sein, spiegelt aber in etwa das wieder, was ich meine.
Und wie Du schon sagst: die Meinungen gehen da vielleicht wirklich gar nicht so weit auseinander. Die Frage ist dann nur, wo die Grenze zu setzen ist.

@lundi:
Wenn alle Künstler, die sich durch Paparazzi massiv belästigt fühlen, sich auf kleine Bühnen, ins Privatleben oder ähnliches zurückzögen, dann bliebe nur der mediengeile Rest zurück. Und ob das die Besten sind, möchte ich bezweifeln.
Ich habe zum Beispiel gelesen, dass sich Viggo Mortensen aus dem Filmgeschäft zurückziehen wird, weil er ausgebrannt ist. Ob das nun mit den Paparazzi zu tun hat, weiß ich nicht. Aber dass ich es sehr schade finde, weil er ein erstklassiger Schauspieler ist, das weiß ich.
Was würde uns ohne Jonny Depp, Orlando Bloom, Tom Hanks und wie sie alle heißen fehlen! Da verzichte ich doch lieber auf das eine oder andere Foto.
19.04.2009 11:59

mio mio ist weiblich
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brunika,
ich wüsste nicht, dass es erlaubt ist, gegen den Willen der Beteiligten Fotos bei einer Beerdigung zu machen. Hier in Deutschland nicht und auch in Amerika wird die Situation nicht anders sein, dass kann ich mir nicht vorstellen (ich weiss es aber nicht).
Und zu dem "gefühlten" Recht: Ich denke es wird auch bekannte Personen geben, die es als einen "gefühlten" Verstoß gegen ihre Menschenwürde ansehen, wenn man ihre Arbeit oder einen öffentlichen Auftritt kritisiert, weil sie ihre eigene Absicht dabei und ihre Person falsch dargestellt fühlen. Auch "objektive", seriöse Berichterstattung kann der Betroffene als verletzend empfinden. Wenn man die Grenze dann jeweils subjektiv von dem jeweiligen Betroffenen ziehen lassen würde, wäre es mit der Pressefreiheit Essig.

Aber darum geht es doch in dieser Diskussion gar nicht. Hier ging es doch nicht darum, ob "Heckenschützen"-Fotos in Ordnung sind oder nicht, da sind wir uns doch alle einig. Es geht doch darum, ob es in Ordnung ist, wenn ein Star dabei fotografiert wird, wie er sich einen Kaffee im Coffee-Shop an der Ecke holt oder ähnliches. Ich meine, dass er das hinnehmen muss, weil das zu seinem Berufsbild dazugehört. Ich erwarte aber nicht, dass er dann immer freundlich guckt. Wenn er keine Lust darauf hat, kann er von mir aus auch böse gucken.

Das größere Problem sind m.E. auch gar nicht wirklich die Paparazzi, sondern dass ein bekannter Mensch noch nicht einmal über die Straße gehen kann, ohne dass er von allen Seiten angegafft, mit dem Fotohandy abgeschossen oder um ein Autogramm gebeten wird.

Die meisten Stars söhnen sich in Laufe ihrer Karriere mit den Paparazzi aus, nehmen das hin, weil es ihrer Karriere ja auch nützt. Wer das nicht mag, der kauft sich eine eigene Insel oder sonst einen Rückzugsort, wo ihn keiner belästigen kann. Und wer es gar nicht will, der verändert seinen Karriereweg, auch dafür gibt es genügend Beispiele.
Auch Michelle Williams hat in Interviews überlegt, ob sie nicht woanders hinzieht oder nur noch in kleinen Filmen mitspielt, damit die Paparazzi sie in Ruhe lassen. Aber sie wohnt immer noch in New York und sie wird jetzt wohl die Dreharbeiten zu einer großen Filmproduktion aufnehmen, so dass allem Anschein nach die Vorteile dieses Vorgehens die Nachteile doch noch überwiegen bzw. sie sich nicht mehr so belästigt fühlt (was mich sehr für sie freut, es wäre sehr schade, wenn sie ihr ganzes bisheriges Leben aufgeben müsste, weil sie es nicht mehr erträgt).
Ich stimme da Lundi zu, das ist kein "Alles oder Nichts"-Ding, ein Schauspieler hat viele Möglichkeiten weiter in seinem Beruf zu arbeiten und trotzdem aus dem Fokus der Paparazzi zu kommen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mio: 19.04.2009 14:12.

19.04.2009 14:05 mio ist offline E-Mail an mio senden Beiträge von mio suchen Nehmen Sie mio in Ihre Freundesliste auf

Kessi Kessi ist weiblich
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Brunika

Da muss ich dir massiv widersprechen. Auf den kleinen Bühnen wie du sie nennst, und auch in kleinen intelektuellen Filmen wird aber die Kunst gemacht die auch letztendlich "überlebt"
In Hollywood dagegen geht es in erster Linie ums Geschäft, hier werden die Millionen umgewälzt.

Das war in früheren Zeiten nicht viel anders. Manch Künstler hat da sein Leben lang am Hungertuche genagt und hat erst nach seinem Tod die Unsterblichkeit erlangt.
So lange will heutzutage vielleicht mancher Künstler nicht warten...er will noch zu seinen Lebzeiten den Luxus erleben den Reichtum und Berühmtheit ihm bieten.
Und manch einer kommt dann nach einer gewissen Zeit mit einem normalen Leben gar nicht mehr klar, oft auch deshalb weil er es nie hat führen müssen, so wie wir wohl extreme Schwierigkeiten hätten ein dritte Weltleben zu führen. Viele Dinge sind selbstverständlich geworden...so wie es für uns eine Dusche am Morgen ist und ein Telefonat führen zu können wann immer wir wollen (was undenkbar ist in der dritten Welt) ist für die Promis mal eben ein Flugzeug benutzen zu können wann immer sie wollen oder den Pool vor dem Haus zu haben.

Doch immer wo Geld fließen soll, muss etwas verkauft werden und immer wo etwas verkauft wird, muss auch dafür geworben werden.
Und es ist nicht nur in DIESEM Job so, das man sich fragen muss: "Was will ich verdienen, was bin ich bereit dafür zu tun und was bin ich bereit dafür aufzugeben"
Der Bergmann im Uranbergwerk muss sich wohl die gleiche Frage stellen.
19.04.2009 14:21 Kessi ist offline E-Mail an Kessi senden Beiträge von Kessi suchen Nehmen Sie Kessi in Ihre Freundesliste auf

Kessi Kessi ist weiblich
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Zitat:

Original von mio
brunika,
ich wüsste nicht, dass es erlaubt ist, gegen den Willen der Beteiligten Fotos bei einer Beerdigung zu machen. Hier in Deutschland nicht und auch in Amerika wird die Situation nicht anders sein, dass kann ich mir nicht vorstellen (ich weiss es aber nicht).


Töchterchen hatte ja ein Semester Journalismus und hat es so beigebracht bekommen:

Auf der einen Seite hat jeder Mensch ein Recht am eigenen Bild und auch am eigenen Wort.
Auf der anderen Seite darf aber ein Bild oder eine Geschichte ohne Einverständnis der Person veröffentlicht werden, wenn ein starkes öffentliches Interesse besteht.

Günther Jauch hat einen entsprechenden Prozess verloren als er gegen Fotos von seiner Hochzeit die wohl über den Gartenzaun hinweg fotografiert wurden sind, geklagt hat.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kessi: 19.04.2009 14:51.

19.04.2009 14:48 Kessi ist offline E-Mail an Kessi senden Beiträge von Kessi suchen Nehmen Sie Kessi in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von Kessi
Auf der einen Seite hat jeder Mensch ein Recht am eigenen Bild und auch am eigenen Wort.
Auf der anderen Seite darf aber ein Bild oder eine Geschichte ohne Einverständnis der Person veröffentlicht werden, wenn ein starkes öffentliches Interesse besteht.


So ist es.
Allerdings ist nicht allein ausschlaggebend, wie groß das öffentliche Interesse ist, sondern es findet eine Abwägung statt zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Betroffenen und dem öffentlichen Interesse. Und es gibt einen Kernbereich der Privatsphäre, der absolut geschützt ist, egal wie gross das öffentliche Interesse ist. (Wen es interessiert: Eine Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu diesem Thema: BVerfGE 101, 361 (kann man einfach googeln))

Brunika,
versteh das bitte nicht falsch, ich will hier gar nicht gegen dich stänkern, ich verstehe dich sehr gut und rege mich mit dir fürchterlich darüber auf, wenn Promis wie Freiwild von Paparazzi verfolgt und abgeschossen werden. Ich möchte nur zeigen, dass da nicht alles in einen Topf geschmissen werden darf. Also bitte nicht böse sein!
19.04.2009 15:41 mio ist offline E-Mail an mio senden Beiträge von mio suchen Nehmen Sie mio in Ihre Freundesliste auf

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mio

Ich denke auch für einen Star gibt es Möglichkeiten.

Ich sehe die Sache so:

Der Produzent der Geld in einen Film steckt, will damit so viel Geld wie möglich wieder heraus bekommen.
Bezahlt er einen Star mehrere Millionen dann muss sich das rechnen, also wird auch dementsprechendes von einem Star verlangt.
Letztendlich steht ein Star da genau so unter Druck wie ein Fließbandarbeiter der seine Norm schaffen muss.
Tut er das nicht, gibt es hier wie da weniger Geld.
Stars versuchen nun also ein positives oder interessantes Image von sich abzuliefern, damit eine breite Masse von Leuten (Fans wie auch Nichtfans) sie mögen und deswegen in die Kinos gehen. Wird ein Star nicht gemocht sieht man sich seine Filme auch nicht an.
So steht und fällt eben der Wert.

Die gute Mutter ist ein positives Image, der Star ist so beliebt bei den Leuten und so steigt sein Stern, als Konsequenz davon kann er mehr Gage verlangen und mehr Gage kommt letztendlich auch wieder dem Kind zugute, dem man eine Zukunft bieten kann, in der ihm viele Türen offen stehen.

Wie bei jedem Menschen, wie bei jeder Mutter, wiegt man aber sicherlich diese Dinge ab. Die Frage nützt oder schadet das jetzt meinem Kind mehr als es ihm nützt oder auch die Frage ab welchem Grad mache ich Schluss mit dem Hokus Pokus, die stellt sich sicherlich ab und zu.
In jedem Leben gibt es Momente wo durch Ereignisse bedingt, man sich nicht mehr sicher ist ob man wirklich das Richtige tut.
Dann denkt man vielleicht drüber nach ob man geht...oder ob man vielleicht noch das eine oder andere mitnimmt um sich finanziell abzusichern und geht dann.

Ich denke wir urteilen oft zu hart, wenn wir einen Promi bewerten. Dinge die wir wahrscheinlich selber so oder ähnlich tun würden, verurteilen wir hier.
Aber das ist denke ich immer nicht so einfach.

Paps sehe ich so, das Stars sie brauchen, weil ohne sie kommt das "Gute" was sie so tun nicht in die Presse. Das Negative will man da aber lieber nicht drin haben...und immer da wollen die Stars immer ganz und gar nichts mit den Paps zu tun haben.
Ich finde man sollte konsequent sein...entweder ich verzichte komplett auf diese Art von Presse oder ich muss sie auch akzeptieren wenn sie da sind wenn ich sie nicht haben will.

Beim Tod ist aber auch in meinen Augen Schluss...das gehört nicht in die Öffentlichkeit.
19.04.2009 16:55 Kessi ist offline E-Mail an Kessi senden Beiträge von Kessi suchen Nehmen Sie Kessi in Ihre Freundesliste auf

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Also ich habe nochmal nachgedacht und sehe es so, wie die meisten von euch.
Ein prominenter Mensch, wie eben z.B. ein Filmschauspieler oder ein Musiker, "lebt" ja regelrecht von seinem Publikum. Er verdient nur etwas, wenn die Öffentlichkeit - also sein Publikum - seine Kunst annimmt, ihn sehen und hören will und dafür bezahlt. Das Publikum und damit auch das öffentliche Interesse gehören zum Beruf einfach dazu. Und das "Berufsleben" des Stars gehört zu seinem Privatleben dazu.
Der Star muss sein Berufsleben mit seinem Privatleben vereinbaren, mit allen Vor- und Nachteilen. Genauso wie es z.B. ein Arzt machen muss, der Nachtdienst im Krankenhaus schieben muss oder Bereitschaft hat. Bei ihm beeinträchtigt das Berufleben auch das Privatleben und er muss es annehmen, weil es dazugehört, ansonsten muss er sich einen anderen Beruf suchen.
Gerade, wenn man von Fans "lebt", finde ich es arrogant, wenn man ihre Bedürfnisse einfach als "lästig" abtut.
Die Frage ist nun, welche Bedürfnisse der Fans sind gerechtfertigt und welche Art der Bedürfnisbefriedigung ist dem Star zumutbar! Das ist eine schwierige Gratwanderung!
Durch Paparazzifotos werden bei Fans wahrscheinlich sogar Bedürfnisse geweckt, wo ursprünglich gar keine waren und das finde ich ziemlich bedenklich. Aber ganz generell würde ich sagen, dass immer dann, wenn ein Star in die Öffentlichkeit tritt, er mit Publikumsinteresse "rechnen" muss und somit auch mit Photos. Nur das "gezielte" Verfolgen und Nachstellen ist meiner Meinung nach schon wie ein "Verbrechen" und sollte absolut tabu sein.

__________________

19.04.2009 19:29 Eva ist offline E-Mail an Eva senden Beiträge von Eva suchen Nehmen Sie Eva in Ihre Freundesliste auf

franke11 franke11 ist weiblich
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Aber es gibt doch genügend Stars die man fast überhaupt nicht auf solchen Fotos sieht.
Im Grunde sind es fast immer die gleichen Leute.
Meryl Streep, Johny Depp, Julia Roberts z.B., von denen sieht man fast gar nichts.
Und warum, weil sie schon mal nicht in solchen Städten wohnen, wo die Paparazzi sie auch dauernd sehen.


Noch was zu Michelle und Matilda.
So wie ich Michelle als Schauspielerin gut finde, aber im Grunde wollen die Paparazzi nicht sie sondern Matilda fotografieren. Wenn Heath nicht der Vater wäre, würde sich - meiner Meinung nach - keiner der Paps großartig für sie interessieren.
19.04.2009 19:54 franke11 ist offline E-Mail an franke11 senden Beiträge von franke11 suchen Nehmen Sie franke11 in Ihre Freundesliste auf

brunika
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So langsam aber sicher bin ich der Meinung, dass wir eigentlich alle das Gleiche meinen, es aber unterschiedlich ausdrücken.
Natürlich müssen (und wollen) Stars mit dem Medieninteresse leben. Die Frage ist nur, wann damit Schluss sein müsste. Und das müsste doch sicher dann der Fall sein, wenn jemand massiv belästigt wird.
Medienarbeit gehört zum Berufsbild eines Schauspielers, aber jeder hat mal ein Recht auf Feierabend. Auch ein Arzt schätzt es nicht, bei einer Abendeinladung nach seiner Meinung zu den neuesten Beschwerden im linken Knie gefragt zu werden.

mio
Ich bin sicher nicht böse (es gibt doch nichts Schöneres als eine interessante Diskussion Augenzwinkern )
Ich finde aber, dass man nicht alles mit gesetzlich verbrieften Rechten begründen kann. (Das mit der Beerdigung war ja auch nur ein Beispiel, ob das in Amerika erlaubt ist, oder nicht, weiß ich nicht).
Auch das persönliche Gefühl für Anstand und Moral, das den meisten Paparazzi (nicht Journalisten schlechthin) komplett abzugehen scheint, spielt eine Rolle. Denn diese machen ja nicht nur "ihre Arbeit", sondern sind ganz gezielt darauf aus, mit dem nächsten Foto das große Geld zu machen. Und zwar ohne Rücksicht auf betroffene Personen. Ich bin der festen Überzeugung, dass ihnen der Mensch, den sie vor der Linse haben, komplett egal ist. Und das ist doch der springende Punkt. Wir dürfen nicht vergessen, dass es bei allem öffentlichen Interesse um Menschen geht, die abgelichtet werden.
19.04.2009 20:10

mio mio ist weiblich
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Da stimme ich dir komplett zu! (Schön, dass du nicht sauer bist! fröhlich )
Wenn jeder ein gewisses Gefühl für Anstand und Moral hätte, dann gäbe es erheblich weniger Probleme auf der Welt. unglücklich
Und dann würden ein kleines Mädchen, das tragisch seinen Vater verloren hat und jetzt ohne diesen aufwachsen muss und eine trauernde Mutter nicht ständig von Paparazzi abgelichtet werden.
19.04.2009 20:24 mio ist offline E-Mail an mio senden Beiträge von mio suchen Nehmen Sie mio in Ihre Freundesliste auf

brunika
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Zum Thema passend:
gerade eben habe ich gelesen, dass Madonna einen Reitunfall hatte, weil ein aus dem Gebüsch springender Paparazzo das Pferd so erschreckt hat, dass es durchgegangen ist.

Das komentiere ich jetzt mal nicht.
19.04.2009 22:38

Kessi Kessi ist weiblich
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Brunika

Also ich für meinen Teil finde das man Kommerz aus Kunst und Sport heraushalten sollte. Künstler sollten in Theatern und in kleinen intelektuellen Filmen ihr Talent beweisen und ein normales Gehalt dafür bekommen.
Zeitungen sollten sich mehr mit anspruchsvollen Themen befassen, wie Weltpolitik oder Naturwissenschaft und Geschichte.
Werbung sollte man als Werbung verkaufen und ein Film sollte da immer nur für sich sprechen.
Und der Schwarm in jungen Jahren könnte wieder wie damals der Banknachbar werden und in späteren Jahren wäre der eigene Mann vielleicht mal eine ganz gute Idee.
Ich muss kein gefaktes Leben eines zurechtgezimmerten Stars sehen, keine Castingshows a la Dieter Bohlen...ich muss nicht zu jedem Film die Meinung der Schauspieler präsentiert bekommen und ich muss die auch nicht in jeder zweiten Talkshow oder in jeder zweiten Unterhaltungssendung auf irgend einem Sofa sitzen sehen.
Dafür kann man interessante normale Menschen nehmen, die über ihr Leben berichten.

Aber davon kann ich lange träumen und so lange es so ist...habe ich lediglich was dagegen das man mir gelbgestrichene Hühner als Kanarienvögel verkauft. Und so viel Verständnis ich dafür auch bei den einzelnen Stars habe, das jeder doch an seinem Luxusleben hängt (denn das ist nur menschlich) bin ich im Allgemeinen dafür das das Vermögen in dieser Welt gerechter geteilt wird...dann müsste keiner auf der Welt mehr verhungern weil andere viel zu viel haben...aber das das NIE funktioniert haben ich als Ossie ja erleben dürfen.
Die Menschen sind WEIT davon entfernt. Sehr weit.
19.04.2009 23:09 Kessi ist offline E-Mail an Kessi senden Beiträge von Kessi suchen Nehmen Sie Kessi in Ihre Freundesliste auf

lundi96 lundi96 ist weiblich
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Zitat:
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@lundi:
Wenn alle Künstler, die sich durch Paparazzi massiv belästigt fühlen, sich auf kleine Bühnen, ins Privatleben oder ähnliches zurückzögen, dann bliebe nur der mediengeile Rest zurück. Und ob das die Besten sind, möchte ich bezweifeln.
Ich habe zum Beispiel gelesen, dass sich Viggo Mortensen aus dem Filmgeschäft zurückziehen wird, weil er ausgebrannt ist. Ob das nun mit den Paparazzi zu tun hat, weiß ich nicht. Aber dass ich es sehr schade finde, weil er ein erstklassiger Schauspieler ist, das weiß ich.
Was würde uns ohne Jonny Depp, Orlando Bloom, Tom Hanks und wie sie alle heißen fehlen! Da verzichte ich doch lieber auf das eine oder andere Foto.


Das ist mir ehrlich gesagt zu schwarz/weiß gesehen. Nicht jeder Star ist medienscheu und nicht jeder, der mediengeil ist, ist zwangsläufig talentfrei. Es gibt ebenso mediengeile Stars, die trotzdem jede Menge Talent haben und es gibt sämtliche Grauschattierungen dazwischen.

Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, daß jeder Star ein Stückweit mediengeil ist, sonst würde er nicht in die Öffentlichkeit drängen. In meinem persönlichen Bekanntenkreis kenne ich fast ausschließlich Menschen (inklusive mir selbst), die sich NIEMALS auf eine Bühne stellen würden, denen das hochgradig unangenehm und peinlich wäre. Man muß schon die Ader haben, sich zur Schau zu stellen, sonst wird man kein Star. Aber ab einem gewissen Punkt hat man eben keine Kontrolle mehr über die Aufmerksamkeit, die einem entgegen gebracht wird und es schlägt ins Gegenteil um. Und es gibt natürlich auch Unterschiede in der Persönlichkeit, der eine findet Interviews unterhaltsam, für den anderen ist es eine unangenehme Pflicht.

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Life hands you lemons then sell lemonade,
it´s the choice we make.

20.04.2009 12:34 lundi96 ist offline E-Mail an lundi96 senden Beiträge von lundi96 suchen Nehmen Sie lundi96 in Ihre Freundesliste auf

brunika
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lundi
Ich weiß nicht, ob es wirklich etwas mit "an die Öffentlichkeit drängen" zu tun hat, wenn man Künstler wird. Es dürfte eine Frage des Talents (der Berufung?) sein. Sonst kommt so jemand wie Naddel dabei heraus.
Und es ist ein Unterschied, ob man eine sogenannte "Rampensau" ist, die sich wirklich sehr gerne selbst darstellt (was nichts damit zu tun hat, ob man Talent hat oder nicht), also einen gewissen Narzissmus ihr eigen nennt, oder charakterlich ganz anders veranlagt ist (was ebenfalls völlig unabhängig von der Frage nach einem etwa vorhandenen Talent ist).
Offen gestanden kann ich mir nicht vorstellen, dass zum Beispiel die Rolle eines Ennis so überzeugend von jemandem dargestellt werden könnte, der sich selbst in den Vordergrund stellt (und dazu neigen mediengeile Menschen nun mal) und die Rolle passend macht, anstatt sich der Rolle anzupassen.
Außerdem habe ich mit keinem Wort gesagt, dass alle mediengeilen Menschen talentfrei wären. Ich sagte nur, dass einige der Besten außen vor blieben, wenn sich alle zurückhaltenden Künstler zurückzögen.
20.04.2009 13:44

Kessi Kessi ist weiblich
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lundi

Ich möchte dir bei dieser Gelegenheit mal sagen das ich deine Post immer unglaublich gern lese. Ich finde sie sind immer sehr logisch und beispielhaft aufgebaut und ich kann deinen Gedankengängen sehr gut folgen.

Was du geschrieben hast kann ich bestätigen. Wir haben in unserem Dorf Theater gespielt (ich habe das Stück damals geschrieben und auch mit den Leuten einstudiert, hätte mich aber selber nie auf eine Bühne gestellt) Die Leute die wir als Laiendarsteller gewinnen konnten, waren alles Menschen die sich sehr gut in der Öffentlichkeit präsentieren konnten, hatten teilweise sogar entsprechende Berufe wie Bankangestellte oder Lehrer.
Ich habe einen Teil von ihnen auch später für meinen Verein als Redner oder für Vorträge gewinnen können und es war nie ein Problem für die Leute, ganz im Gegenteil sie haben das sehr gern gemacht.
Für Hollywoodverhältnisse denke ich muss man das ganze nun noch hochrechnen und so würde ich ganz genau wie du sagen das wir hier Menschen haben die Freunde daran haben sich selber darzustellen.

Wie die Art der Selbstdarstellung aussieht ist unterschiedlich. Es gibt Stars das sind die typischen Diven, aufgesetzt und überemotional egal ob in der Mimik, der Gestik oder beim Reden, sie müssen immer noch einen drauf setzen. (Bsp. Cameron Diaz oder Robin Wiliams)
Dann gibt es wieder Künstler die sind ruhiger und gelassener und wirken in ihrem ganzen Auftreten kühler und sachlicher (Michelle Pfeifer oder Morgan Freeman z.B.)

Was nun die Rollen anbelangt. Wenn ich in meinem Dorf Theater spiele muss ich sicherlich die Rollen so besetzen das die Leute so ähnlich im Charakter sind wie die Rolle die sie spielen müssen. Bei richtigen Schauspielern ist das aber nicht der Fall, die sind rein theoretisch in der Lage jeden Charakter zu spielen, denn anders herum hat Heath ja auch den Joker gespielt und Casanova und das sind extrovertierte Charaktere. Und so müsste man dann ja nun umgekehrt sagen, kann denn ein so introvertierter Schauspieler eine so extrovertierte Rolle wie den Joker spielen.
Das sich mache Rollenangebote dennoch einschleifen liegt lediglich daran das die Leute den Schauspieler so gut annehmen...Orlando Bloom z.B. im Fantasiebereich oder Jim Carrey in Komödien. Die könnten auch auch jede andere Rolle spielen.

Die Wechselbeziehung zwischen Talent und Berühmtheit sehe ich immer so.
Wir vor der Glotze sind ja Laien und können nur bedingt das Talent eines Schauspielers bewerten. Oft gefällt gerade den Damen ein männlicher Star weil er einfach gut aussieht oder man mag die Art wie jemand eine Figur verkörpert usw. Und vielen ist das auch ganz egal, die wollen nur unterhalten werden und nichts weiter, da kann der Fernseher am Liebsten mit etwas Seichtem dahinflimmern.
Ich glaube es ist wohl immer eine Mischung aus vielem und so kann es gut sein, das Leute Schauspieler oder Promis allgemein gut finden die überhaupt kein Talent haben und Leute mit Talent eher ablehnen weil sie sie einfach nicht mögen in ihrer Art.

So lange ein Star wirklich Erfolg hat, treibt er auch oft ruhig und gelassen daher und macht keine Wellen, doch wenn die Karriere beginnt zu knicken und der Stern am Fallen ist, dann kann man einige schon rudern sehen das es platscht und nicht selten hat man dann einen Star fast täglich in der Regenbogenpresse pappen über den früher nur über seine Arbeit berichtet wurde.
Es gibt genug B oder C Promis die in Dschugelcamps sitzen und Würmer essen oder wahlweise ihre ganze Lebensgeschichte erzählen, nur damit sie überhaupt noch mal an die Öffentlichkeit kommen und für eine Moment noch interessant sind.
Und es gibt genug Leute die mal A Promis waren und als C Promis versuchen noch mal in einer dämlichen Castingshow an ihre früheren Erfolge anknüpfen zu können.

Ganz viele Star kommen nämlich einfach nicht klar damit das sie nicht mehr wichtig und berühmt sind, das man sie in Gaststätten nicht mehr erkennt und sie so nicht den allerbesten Tisch kriegen. Das ist ein Problem wenn man es immer so gewöhnt ist.
Und dann ist das Geld auf jeden Fall ein Faktor. Stars haben sich einen gewissen Lebensstandard angewöhnt und den behalten sie oft bei auch wenn das Geld nicht mehr so fließt wie vorher. Und so sind die Leute nicht selten pleite und müssen zusehen wo sie was kriegen um ein paar Einnahmen zu haben.

Es gibt aber auch Stars die sind vernünftig und involvieren sich in Hollywood gar nicht zu sehr, schaffen sich zweite Standbeine, wie eigene Unternehmen z.B. Kneipen oder auch kleine Plattenlabel usw.
Andere wiederum fokussieren sich auf eine Job am Theater (so haben es ja Ian Mc Kellen und dieser Justin gemacht) und können es sich so erlauben nur die eine oder andere interessante Rolle anzunehmen. Und so müssen sie sich natürlich für Hollywood auch nicht so zu verbiegen und können ihre Homosexualität offen ausleben.
Wer das alles nicht hat, und dazu noch nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung, der kann dann letztendlich nur Würmer im Dschugelcamp essen und darauf hoffen das die Leute ihm dabei zusehen wollen. Wie will der sich denn sonst ernähren? Der kann doch nichts anderes machen.
So was ist immer sehr dumm in meinen Augen auf solche windigen Pferde wie das Showgeschäft zu setzen.

Aber wenn man sich die Castingshows mal so anguckt...die Leute machen doch alles nur um dabei zu bleiben...ich habe vor kurzem Germanies next top Model geguckt...da hatte eine von den Mädels riesige Höhenangst und die hat sich in Las Vegas in ein Karussell gesetzt das von einem Hochhaus aus über der Stadt geschwebt hat. Die hat geheult vorher und es aber dann gemacht nur um dabei zu bleiben. Das hat doch mit ihrem Job später gar nichts mehr zu tun.
Die Leuten machen für das Showgeschäft einfach alles, echt alles.
Und die die drin sind wissen das der nächste hinter ihrem Stuhl steht und nur darauf wartet das man aufstehen muss.
20.04.2009 15:15 Kessi ist offline E-Mail an Kessi senden Beiträge von Kessi suchen Nehmen Sie Kessi in Ihre Freundesliste auf

lundi96 lundi96 ist weiblich
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brunika
Du siehst das immer so extrem. Zwischen Rampensau und einem Menschen, der nach der Anerkennung von anderen strebt, liegen noch tausende Zwischenstufen. Ich kenne Leute, die supergut zeichnen und malen können, aber nicht das Bedürfnis haben, die Dinger auszustellen. Es gibt bestimmt auch noch jede Menge andere echte Talente in Menschen, singen, tanzen, schreiben (unsere FF-Autoren), die nie an die Öffentlichkeit kommen, weil diese Menschen einfach nicht das Bedürfnis dazu haben. Aber andere möchten das eben und die Triebfeder dafür ist meiner Meinung nach das Bedürfnis nach Anerkennung.

Michael J. Fox schrieb das in seiner Biografie als Begründung für seine Alkoholprobleme. Er schrieb sinngemäß, es sei ja nicht so, daß alle Schauspieler mit einem hohen Selbstwertgefühl gesegnet seien, sondern ganz im Gegenteil, die meisten Schauspieler hätten ein sehr geringes Selbstwertgefühl und würden gerade deshalb die Anerkennung von vielen anderen über diesen Beruf suchen. So bin ich ja auch erst auf diese Theorie gekommen, aber ich finde es plausibel, den es erklärt auch, warum gerade die Stars oft auch Drogenprobleme etc. bekommen. Das ist meiner Meinung nach nicht nur der Druck (der natürlich auch), aber sie sind vermutlich von vorn herein sehr anfällig dafür, weil sie ein geringes Selbstbewußtsein haben. Es gibt sicher auch Ausnahmen, aber bei vielen trifft es bestimmt zu. Und ich denke mal, wenn das einer sagt, der mitten in dem Zirkus lebt, kann man doch davon ausgehen, daß er zumindest nicht komplett daneben liegt mit seiner Einschätzung.

Ich muß noch mal mit Robbie Williams kommen, sorry, ich bin Fan und kenne ich mich daher bei ihm recht gut aus. Robbie sagte, er hätte als 3-jähriger schon im Pub seiner Eltern Vorstellungen vor den Gästen gegeben. Er hat gemerkt, wenn er tanzt und singt, lachen die Leute und geben ihm Eis. Das ist doch Aufmerksamkeit suchen. Gut, Robbie ist jetzt tatsächlich eine Rampensau, aber bei einem 3-jährigen kann man das ja noch nicht wirklich sagen. Seine Triebfeder war eindeutig die Anerkennung und er hat einfach Glück, daß er dazu auch Talent hat. Wie gesagt, wer diese Anerkennung nicht sucht, geht eben auch nicht in die Öffentlichkeit mit seinen Talenten.

Kessi, Du hattest in der Zwischenzeit geschrieben. Ich kann das Kompliment nur zurück geben. Deine Beiträge hatten mich schon beeindruckt, als ich noch stiller Leser war. Zu Deinem Post: Die Leute, die Würmer essen, machen das eben auch, um eine Bestätigung zu bekommen. Es ist nicht das Geld, das ihnen fehlt, sondern die Anerkennung. Bei ihnen hat das Talent nicht oder nur für eine kurze Zeit gereicht und dann fällt es eben auf, daß sie sich in den Vordergrund drängen. Bei den talentierten fällt das nicht auf, da steht das Talent im Vordergrund, aber ich bin mir sicher, daß die Sehnsucht nach Anerkennung bei ihnen ebenso da ist.

Auch unser stiller, zurückgezogener Heath hat am Anfang seiner Karriere alle Register gezogen, um Erfolg zu haben. Hat sich die Haare blondiert, hippe Klamotten getragen, heiße Fotoshoots gemacht und schon als ganz junger Mann ist er auf einen fremden Kontinent gezogen, nur weil er sich mehr Erfolge in Amerika erhoffte. Da kann mir doch keiner sagen, der wollte nur seine Kunst machen. Der wollte auch Erfolg und Anerkennung. Er hat halt schnell gemerkt, daß er die Nachteile damit nur bedingt in Kauf nehmen will und hat die Strategie geändert, womit sich sowohl Erfolg als auch Nachteile in Grenzen hielten: gruselige Klamotten, zottelige Haare in straßenköterblond, kaum noch Shootings etc. (ich möchte betonen: ich BIN Heath-Fan, auch wenn es sich gerade nicht so anhört). Wäre er weiter der blonde Sonnyboy geblieben, wären größere Erfolge mit Sicherheit noch viel früher gekommen, aber die Schattenseiten hätten auch sehr schnell zugenommen. Er hatte nun genug Talent, daß er trotz seiner „Gegenkampagne“ Erfolge verzeichnen konnte, nur eben etwas langsamer. Aber damit kamen dann auch die Schattenseiten stärker. Und trotzdem ist er den Weg weiter gegangen. Er hat sozusagen auf die Bremse getreten, um die Nachteile einzudämmen, aber den kompletten Absprung hat er nicht gemacht und das, obwohl er offensichtlich die Zusammenhänge erkannt hatte, denn sonst hätte er den Wechsel vom Super-Sonnyboy zum eigenwilligen Schauspieler SCHEINBAR ohne jede Eitelkeit nicht volllzogen. Dazu war meiner Meinung nach das Bedürfnis nach Anerkennung dann doch zu groß. Mit der gemäßigteren Form konnte er noch leben, aber ganz ohne wollte er es dann doch nicht.

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Life hands you lemons then sell lemonade,
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20.04.2009 15:31 lundi96 ist offline E-Mail an lundi96 senden Beiträge von lundi96 suchen Nehmen Sie lundi96 in Ihre Freundesliste auf

Eva Eva ist weiblich
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Mannomann ist das eine tolle und spannende Diskussion! Ich bin ganz hin und weg! Freude

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20.04.2009 17:16 Eva ist offline E-Mail an Eva senden Beiträge von Eva suchen Nehmen Sie Eva in Ihre Freundesliste auf

brunika
unregistriert
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Eigentlich wollte ich nicht mehr antworten, aber... Augenzwinkern

Also: ich sehe das nicht extrem, sondern ich formuliere bewußt überspitzt, um deutlich zu machen, was ich meine. (ich dürfte dann wohl zurückgeben: Du nimmst alles zu wörtlich, lundi)
Natürlich gibt es alle möglichen Zwischenstufen, natürlich hat Heath Ledger ("ich war jung und brauchte das Geld" Augenzwinkern ) Dinge gemacht, an die er wohl lieber selber nicht mehr erinnert werden wollen würde. Natürlich erwarten Stars Anerkennung (haben sie ja auch verdient) und dass sie oft unter mangelndem Selbstbewußtsein leiden, ist auch bekannt.
Ich plädiere doch lediglich dafür, jedem seinen Freiraum zu lassen. Und dazu gehört auch, dass man spazieren gehen, einkaufen, essen gehen oder sonst etwas tun können muss, ohne dauernd belästigt zu werden.
So viel "Rampensau" kann gar niemand sein, dass ihn das nicht irgendwann mal nervt.
Da ich selber ein Mensch bin, der sehr viel derartigen Freiraum braucht, kann ich das sehr gut verstehen. Und wenn Du, lundi, zurückhaltend bist, wie Du ja schreibst, solltest du das auch verstehen können.
Warum erwartet man denn von Anderen, etwas zu geben, zu dem man selbst nicht bereit wäre, nur, weil man der Meinung ist,
a) sie wären wegen ihres Berufes dazu verpflichtet, und es dürfe ihnen nichts ausmachen, und
b) sie wären selbst an der Situation "schuld"?
Wer ermächtigt mich denn dazu, zu entscheiden, was andere stören darf und was sie zu tolerieren haben?
Ich verstehe Euch da wirklich nicht!
Aber ich schreibe mich schon wieder in Rage und habe dann die Neigung, schärfer und "überdeutlich" zu formulieren. Ich höre also lieber auf.
20.04.2009 18:31

mio mio ist weiblich
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Lundi
Stimme dir 100% zu, insbesondere deinen Ausführungen über Heath.
Ich sehe das auch so, dass er nicht nur seine Kunst betreiben wollte, sondern er wollte damit auch Erfolg und Anerkennung. Das war ihm m.E. keineswegs egal. Ist ja auch nichts Unnormales oder Ehrenrühriges oder Oberflächliches, sondern ganz normal, dass man für etwas, in das man sein Herzblut steckt, auch Beachtung und Anerkennung haben möchte, das will jeder. Warum sonst sollte er in einem Blockbuster wie "The Dark Knight" mitspielen? Doch nicht allein deshalb, weil ihn die Rolle des Joker so gereizt hat, da hätte es sicherlich in kleineren Filmen auch genügend interessante Rollen gegeben.

Brunika
Es hat doch hier keiner gesagt, dass er kein Verständnis dafür hätte, dass die Stars genervt sind von dem Verfolgtwerden durch die Paparazzi. Dafür hat wohl jeder volles Verständnis.
Aber meiner Meinung nach ist die Sache mit den Paparazzi nicht zu ändern, egal wie sehr wir uns das wünschen würden. Es gehört zu dem Berufsbild eines Stars dazu. Und deshalb muss der Star entscheiden, ob er damit leben kann oder nicht.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, was dein Punkt bei dieser Diskussion ist? verwirrt
20.04.2009 19:59 mio ist offline E-Mail an mio senden Beiträge von mio suchen Nehmen Sie mio in Ihre Freundesliste auf

Kessi Kessi ist weiblich
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Brunika

Ich denke du verstehst mich nicht...ich bin nicht der Meinung das die Stars durch die Paps belästigt werden. 90% aller Fotos sind von den Stars gewollt, die Stars tun natürlich hinterher immer so als wären sie wer weiß wie entsetzt aber mir kann doch keiner erzählen das das Sexvideo von Paris ganz zufällig im Netz aufgetaucht ist und das Britney auf keinen Fall wollte das man sie dabei fotografiert hat wie sie sich die Haare abrasiert hat. Das war doch alles geplant.
Ja und Madonas Reitunfall... der Paparazzie hat es dementiert
Das hat sie nur in die Presse gesetzt damit sie wieder ins Gespräch kommt, so kann man ein paar Karriereknicke auch überbrücken wink
Und Mrs. Aniston hätte wohl auch zu Hause rumturteln können an Stelle es auf der Pre Oscar Party zu machen...aber dann wäre sie wohl nicht zwei Tage lang Gespräch in den Medien gewesen.

Ich bin der Meinung man kann sich aus einem Leben nicht nur die Rosinen rauspicken...entweder man lässt sich überhaupt nicht im privatem Bereich ablichten und verzichtet so auf die Schiene der PR oder man muss akzeptieren das man auch fotografiert wird wenn es einem mal nicht passt.
20.04.2009 20:01 Kessi ist offline E-Mail an Kessi senden Beiträge von Kessi suchen Nehmen Sie Kessi in Ihre Freundesliste auf

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